Wir Grundschüler freuen uns auf jede Stunde in unserem geliebten Schulgarten, denn dort ist immer viel los. Schaut doch selbst, wie fleißig wir in letzter Zeit im Schulgarten gearbeitet haben...

Überraschungen im Schulgarten Belgern

Was für eine wundervolle Kartoffelernte in den 3. Klassen! Endlich war es so weit und die Knollen wurden mit großem „Hallo“ ans Tageslicht gebracht. Beide Klassen stellten daraus leckere Gerichte her, und man konnte tagelang die Düfte der verschiedenen Kartoffel-Mahlzeiten wahrnehmen.

Ende September bis Mitte Oktober kehrt im Schulgarten ja meist eine schleichende herbstliche Ruhe ein, wäre da nicht das bunte Laub zu harken, was sich für die Kinder als eine lustige und beliebte Arbeit herausstellte.

Alle Naturfreunde werden sicher aufmerksam unsere Beobachtungen verfolgen und vielleicht schon auf die Fortsetzung des letzten Berichtes „Unser Schulgarten ist noch lange nicht im Winterschlaf“ warten. Nun ist es so weit!

Wie ihr euch erinnert, haben wir noch einmal zu Beginn des Herbstes Salat und Kohlrabis gepflanzt und Radieschen gesät. Etwas beim Wachsen zu beobachten und die grünen Gärtnerdaumen zu drücken kann für manches Kind und natürlich auch für mich sehr spannend sein. Überrascht bin ich doch immer wieder über den Fleiß, das Interesse, die Freude und die guten Ideen unserer Kinder.

Auch das Wetter gab sein Bestes zum guten Gelingen, obwohl nicht für alle Pflanzen und Lebewesen diese ungewöhnliche Wärme im Herbst von Vorteil ist.

Eine Woche vor den Herbstferien ernteten wir die letzten Gurken und Paprikaschoten aus dem Gewächshaus und die ersten Salatköpfe von der Herbstbepflanzung.  Somit konnte ein gesundes Frühstück für jede Klasse Anfang Oktober (!) von den kleinen Gärtnern und mir vorbereitet werden. Frische Petersilie und ein paar Tomaten ließen unsere Gemüseteller ansprechend und lecker aussehen, denn schließlich isst das Auge ja mit. Und da war er wieder, der Duft von frischem Gemüse! Wie es schmeckte? Einfach köstlich!

Außerdem stellten wir für unsere Schule regelmäßig wundervolle Blumensträuße zusammen, die mit den großen Zucchinis neben den gebastelten Kartoffelkönigen ein schönes Bild ergaben. Eine Pracht!

Nun die Überraschung!

In der ersten Schulwoche nach den Ferien, am 2. November (!) konnten wir dann sogar unsere Radieschen ernten, die viel besser erschienen als im Frühling. Das war schon erstaunlich!

Mal sehen, ob es unsere Kohlrabis noch schaffen werden. Die Knolle ist noch klein, aber die Blätter sind makellos. Wir wünschen uns daher noch keinen Bodenfrost und ein paar Sonnenstrahlen. Auch unsere Senfsaat als Zwischenfrucht begrünt den Schulgarten und bringt so manchen Beobachter zum Staunen.

Außerdem haben wir Blumenzwiebeln für das Frühjahr gesteckt und warten nun schon gespannt auf den Frühling, der unseren Schulgarten bunt erstrahlen lassen wird. Häufig begegneten uns Regenwürmer, die fleißig unseren Boden lockern und Engerlinge, also Käferlarven, die eigentlich nicht gefunden werden wollen. Schnell haben wir sie wieder in ihr Erdloch zurückgelegt und liebevoll zugedeckt.

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlich bedanken bei allen Naturfreunden, die uns Blumenzwiebeln, Salatpflanzen, Kohlrabipflanzen schenkten.

Für das kommende Frühjahr bekamen wir sogar eine neue Pflanze für unseren Schulgarten „Topinambur“ ! Was das wohl sein kann? Wir werden es herausfinden!

M. Kratzsch

 

 

Wir stecken Frühblüher-Zwiebeln

Kartoffeln werden geerntet

Unsere letzte Ernte aus unserem Schulgarten

Das Wetter ist jetzt im September noch schön genug, um Salat und Kohlrabi anzubauen. Die Radieschen werden wir auch noch einmal mutig aussäen. Sogar kleine Blumensträußchen konnten wir zusammenstellen und damit unsere Schule schmücken. Unsere Sonnenblumen sehen einfach bezaubernd aus. Es ist alles prächtig gewachsen und die Mühe des letzten Schuljahres hatte sich gelohnt,        denn wir hatten eine reiche Ernte. Genügend Naschereien wie Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Erdbeeren wuchsen für alle Kinder. In den Hofpausen ließen wir uns den Salat, die Gurken, die Tomaten und die Möhren schmecken. Manche Kinder kosteten sogar rohe Zwiebeln. Die Radieschen und Schoten wollten in diesem Jahr leider nicht so gut gelingen. Seltsam erschien es uns, dass an manchen Zucchinipflanzen Gurken wuchsen. Woran das wohl lag? Gestern und heute bereiteten wir noch einmal einen kleinen Imbiss für alle Kinder vor. Ruck - zuck waren die Teller leer gefuttert.

 

Die 3. Klassen können sogar ihre eigenen gesteckten Kartoffeln vom Frühjahr zu dem geplanten Kartoffelprojekt ernten und zubereiten. Hoffentlich hat sich auch hier unsere Pflege und das fleißige Gießen gelohnt. Noch sehen wir sie ja nicht. Alle Kinder wissen nun auch, dass die Kartoffeln in der Erde wachsen und nicht am Stängel hängen.

Eine Zwischensaat soll den Boden über den Winter stärken. In unseren letzten Stunden vor den Herbstferien werden wir diese Arbeit noch erledigen. Auch wenn wir bald nicht mehr so viel zu tun haben werden, beobachten wir trotzdem, wie sich der Schulgarten im Herbst und im Winter verändern wird.

Ein großes Dankeschön an die Eltern, die der Schule im Frühjahr einige vorgezogene oder übrig gebliebene Pflanzen schenkten. Danke auch für die tolle Gartenerde, die mit 2 großen Hängern angefahren wurde.

Nun überlegen wir uns schon, wie unser Garten im Frühjahr aussehen soll, denn im Herbst wird es Zeit, das neue Gartenjahr zu planen und vorzubereiten.

Gern würden wir mehr Blumen wie Tulpen, Narzissen und Dahlien in unserem Schulgarten haben wollen, um die Insekten und Bienen anzulocken, aber auch um unsere Augen zu verwöhnen und unser Herz zu erfreuen. Manchmal singen wir den Pflanzen sogar etwas vor. Das soll ja angeblich ein gutes Wachstum fördern. J

Jedes Kind der Schule könnte beispielsweise seine eigene Tulpenzwiebel oder Narzissenzwiebel stecken und sie beim Wachsen und Gedeihen beobachten.

Wenn Sie unseren Plan unterstützen möchten, dann können Sie uns gern bei der Anschaffung von Tulpen-  oder Narzissenzwiebeln helfen, denn vor den Herbstferien muss alles noch in die Erde.

 Auch über Hinweise und Ideen freuen wir uns natürlich.

Bitte wenden Sie sich damit gern an Frau Kratzsch.

 

In unserer Homepage werden wir unsere Ergebnisse, Ernteerfolge und Freuden ab sofort gern mit Ihnen teilen.